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Grillfest 2015

Nach dem Unterricht machten wir uns alle gemeinsam auf, um den schönen Mai-Mittag ganz klassisch mit Würstchen und Salat draußen zu genießen.Grillen Mai15a

Einige Familien der französischen Schule gesellten sich dazu und die Kinder zogen in die „gefährliche Wildnis“ Kyotos aus, um Insekten zu fangen und Blumen zu sammeln, während die Erwachsenen es sich auf der Wiese gemütlich machten. Das Essen war reichlich und vielfältig, von Hummus bis hin zu Ciabatta und griechischem Salat – sogar mit Oliven, die erstaunlich schnell verputzt waren.Grillen Mai15b

 

 

 

 

 

 

 

Grillen Mai15c

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Klassenfahrt nach Naruto am 11.4.2015

Am Samstag, dem 11. April, fand die erste gemeinsame Klassenfahrt des Französischen Gymnasiums Kyoto mit der Deutschen SchuleBando April2015 1 Kyoto statt. Ebenfalls mitgefahren sind Schüler der Deutschen Schule Tokyo-Yokohama und des Französischen Gymnasiums Tokyo.

Die gut 50 Schüler der 4 Schulen trafen sich in aller Frühe morgens um 7 Uhr. Aus einem regnerischen Kyoto machten wir uns auf den Weg nach Shikoku. Es war eine vor allem für die jüngeren Kinder recht lange Busfahrt von 3 Stunden. Die Zeit vertrieben wir uns mit verschiedenen Spielen, von Klassikern wie Uno bis zu den ganz modernen Black Stories.

Die Akashi-Brücke über das Meer begeisterte Klein und Groß und führte uns auf eine sonnige Awaji-Insel. Das Wetter war uns ab dort wohlgesonnen und blieb den ganzen Tag über gut.

Pünktlich um halb 11 erreichte unser Bus das Ziel der Reise, die Stadt Naruto auf der Insel Shikoku. Dort besuchten wir zuerst das „Deutsche Haus“. Ein schönes, helles Gebäude, das dem Rathaus Lüneburgs nachempfunden ist und in das manche Schüler direkt einziehen wollten.

Bando April2015 4Tatsächlich ist das Deutsche Haus ein Museum, das der Geschichte des Gefangenenlagers in Bando (dem heutigen Naruto) gewidmet ist. Bei einer Führung und einer anschließenden Präsentation lernten wir, dass sich dort während des 1. Weltkriegs deutsche Kriegsgefangene aufhielten. Uns wurde erklärt, wie diese Deutschen ihren Alltag verbrachten, dass sie mit der lokalen Bevölkerung Kontakt hatten und welche Spuren sie hinterlassen haben. Unter anderem führten sie Brot und Milchprodukte ein, die sie in einer selbstgebauten kleinen Bäckerei herstellten. Doch das größte Erbe des Gefangenenlagers von Bando ist die japanische Uraufführung von Beethovens 9. Symphonie durch das Orchester der Gefangenen. Die „Ode an die Freude“ ist noch heute ein in Japan äußerst beliebtes Musikstück.

Auf der großen Wiese vor dem Deutschen Haus folgte dann ein angenehmes Mittagessen im Freien.

Diese Stärkung wurde auch benötigt, denn Bando April2015 2der nächste Programmpunkt war die Besichtigung des tatsächlichen Geländes des ehemaligen Gefangenenlagers. Nach einer Menge steiler Treppen erreichten wir den ersten Löschteich im Norden des Lagers. Heute ist das Gelände zu einem Park umgebaut und wir arbeiteten uns langsam gen Süden durch die verschiedenen Gedenkstätten. Neben der bereits erwähnten Bäckerei sahen wir auch die sehr kleinen Baracken und das originalgetreue Eingangstor des Lagers.

Um halb 3 machten wir uns auf den Rückweg nach Kyoto. Die Erkundung des Parks und die Hitze hatten genügend Energie eingefordert, so dass die meisten auf der Rückfahrt schlafen konnten. Nach einer Stunde im Stau kamen wir wohlbehalten ins noch immer regnerische Kyoto zurück.

 

Bando April2015 3

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